Ihre Meinung zu den Büchern von Diana Gabaldon

Haben Sie die Bücher von Diana Gabaldon gelesen? Wir würden uns sehr über Ihre Meinung zu ihren Romanen freuen!

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Zeit der Stürme

Name: Ein großer Fan

Datum: 19. August 2016

Ähnlickeit mit Kerstin Giers Romanen?

Vorweg: ich bin ein sehr grosser Anhänger von Diana Gabaldons Büchern. Ich habe bisher jedes Buch mindestens zwei bis fünf Mal gelesen. Nur die Lord John Geschichten empfand ich bisher nicht so spannend. In diesem Buch fand ich vor allem Michaels und Joans Geschichte am unterhaltsamsten. Aber hier habe ich eine Frage: ist jemanden auch die Ähnlichkeit mit den Büchern von Kerstin Gier aufgefallen? Der Graf reist auch durch die Zeit, der kurze Gedanke von einem lebenden Wasserspeier... Ob sich Frau Gabaldon hier wohl hat inspirieren lassen?

Feuer und Stein. Eine Liebe in den Highlands

Name: dürwald, rainer

Datum: 04. August 2016

mystisches schottland

mit dem Buch ist meine Neugier für Schottland nur noch mehr gewachsen - die schottische Geschichte ist exzellent recherchiert - nur kleine Abstriche sind aufgrund der Liebesgeschichte zu erkennen - im Buch ist die Erotik viel gefühlvoller als im Film umgesetzt -

Ein Schatten von Verrat und Liebe

Name: Melanie Enns

Datum: 01. August 2016

Wunderbare Highlands

"Ein Schatten von Verrat und Liebe" war wie ein Nachhausekommen, denn die Highlandsaga ist einfach nur großartig geschrieben und begeisterte mich auch im 8. Band der Reihe. Die Bilder die in meinem Kopf entstanden sind, sind sehr lebendig und daher weigere ich mich bisher noch die Verfilmung dessen zu sehen, da ich mir von Beginn an, ein eigenes Bild der Protagonisten gemacht habe und dieses nun verändert vorfinden würde. Ich war ab der ersten Seite verliebt in Jamie und Claire, denn nie zuvor las ich mit Begeisterung eine solche Liebesgeschichte, die außergewöhnlich, mitunter auch brutal und grausam, aber dennoch wirklich lesenswert ist. Das Besondere an den Romanen ist die Zeit in der "Ein Schatten von Verrat und Liebe" spielt, denn hier wird über historischem Wissen verfügt, welchem natürlich auch jede Menge Fiktion hinzugefügt wurde, dennoch könnte es sich ebenso abgespielt haben. Ich bin sehr dankbar, das mein Leben heute um einiges einfacher ist. Die medizinische Versorgung ist einfach und auch wenn Claire über das Wissen verfügt, sind ihr oft die Hände gebunden, da ihr nicht alles an Medikamenten oder anderem zur Verfügung steht, wie es im Heute wäre. Gerade dieses macht "Ein Schatten von Verrat und Liebe"unglaublich interessant. Der Umgang mit Menschenleben ist sehr brutal. Jeder sorgt im Prinzip für sich selbst und schreckt daher auch vor Mord oder Rache nicht zurück. Mir stockte oft der Atem, da ich natürlich eine andere Gesinnung habe, aber 1778 wahrscheinlich auch um jeden Preis überleben möchte.

In "Ein Schatten von Verrat und Liebe" spielen einige Storys parallel, die nahtlos miteinander verknüpft werden und daher das Lesen sehr lebendig halten. Im Nachhinein sind 1000 Seiten fast schon zu schnell gelesen und ich habe jetzt schon Sehnsucht nach einer Fortsetzung. Das Ende ist offen und lässt mich völlig fasziniert zurück. Natürlich wusste ich, was mich erwartet und dennoch hinterlassen die letzten Worte mich mit einem Gefühl der Begeisterung.
Was mich etwas traurig macht, ist die Tatsache, das die nächsten Bände nicht bei blanvalet erscheinen werden und ich große Veränderungen der Cover befürchte. Im Regal stehen 8 Bände nebeneinander, die optisch hervorragend zueinander passen und ein Stilbruch würde mich doch sehr ärgern.

Einen Roman mit 1000 Seiten zu beschreiben, ohne große zu spoilern empfinde ich als unsagbar schwer, daher werde ich mich eher Oberflächlichkeiten widmen, um euch die Vorfreude nicht zu nehmen. Für mich war oft ein hoher Spannungsbogen fühlbar, was durch die unterschiedlichen Perspektiven und vielschichtigen Personen noch erhöht wurde. Diana Gabaldon hat mich auch mit "Ein Schatten von Verrat und Liebe" sehr begeistert. Einen Roman zu schreiben, der von Erfolg gekrönt ist, ist schon eine Kunst, aber 8 dieser fantastischen Romane schreiben zu können, ist eine gewaltige Leistung, für die ich sehr dankbar bin. Es gibt kaum Bücher die so sehr im Kopf bleiben, wie die Saga rund um Claire und Jamie. Natürlich nimmt auch Lord John, Brianna, Roger und Ian Raum ein, aber Jamie und Claire sind es, die sich in mein Herz gebrannt haben und dort einen ganz besonderen Platz einnehmen. Auch wenn "Feuer und Stein" immer mein liebster Band bleiben wird, kommt "Ein Schatten von Verrat und Liebe" sehr nah an diesen heran.

Fazit:
"Ein Schatten von Verrat und Liebe" ist magisch, erotisch, interessant durch Zeitsprünge, bildlich hervorragend ausgearbeitet und mit Protagonisten besetzt, denen es auch nach 8 Bänden immer wieder gelingt mein Herz zu erobern. Absolute Leseempfehlung!

Der magische Steinkreis

Name: mariesbuecherwelt

Datum: 26. Juni 2016

Der magische Steinkreis

Ich kann gleich vorweg sagen, dass ich nicht das komplette Buch gelesen habe. Das liegt daran, dass ich bisher nur die ersten beiden Bücher der Highland-Saga kenne.
Gleich aus diesem Grund der erste gute Punkt: Die Zusammenfassungen der Bücher! Da ich die sehr umfangreichen Bücher nicht alle hintereinander weg lesen möchte, finde ich diese kurzen, informativen Zusammenfassungen einfach toll. So findet man sich schnell wieder in die Geschichte herein ohne nochmal endlos in den Büchern herumblättern zu müssen. Auch die übersichtliche Inhaltsangabe hilft denen sehr, die wie ich, noch nicht die ganze Saga kennen, sich nicht selbst zu spoilern.
Sehr interessant finde ich auch die Stammbäume, wobei man hier natürlich besonders aufpassen muss, dass man sich nicht zu viel anschaut (Spoiler-Alarm!!).


Alles in einem ist 'Der magische Steinkreis' eine wunderbare Ergänzung zu der Highland-Saga. Das Buch bietet in manchen Situationen und bei manchen Themen einen 'Aha-Effekt'. Die Geschichten werden passend abgerundet, Hintergrundinformationen lassen die Charaktere noch lebendiger erscheinen und Diana Gabaldon schafft es durch die persönliche Note das Buch und ihre Saga noch authentischer wirken zu lassen.
Ich denke, dieses Buch ist für jeden Claire & Jamie Fan ein absolutes muss - ich freue mich auf jeden Fall weiterhin, Buch für Buch, diesen Begleiter miteinzubeziehen.

Feuer und Stein. Eine Liebe in den Highlands

Name: amun

Datum: 23. Juni 2016

Die beiden ersten Bücher "Feuer und Stein" und "Die geliehene Zeit" habe ich als ungekürzte Neufassung der Hörbücher und warte sehnsüchtig auf die ebenfalls ungekürzte Neuerscheinung des Hörbuches "Ferne Ufer".
Ich finde es schade, dass die Hörbücher zumeist in gekürzter Fassung erschienen sind. Hoffentlich wird dies in den nachfolgenden Bänden ebenfalls bald korrigiert.
Manche Beschreibungen in den Büchern sind oft s e h r ausführlich.
Aber sowohl die Bücher als auch die Verfilmung der ersten beiden Bände sind einfach grandios!
Die bisherigen Teile sind wunderbar gelungen - alle Darsteller sind in ihren Rollen perfekt! Besonders "Jamie" - obwohl seine Haare etwas rötlicher sein müssten - ist ein "Kerl" zum Verlieben...
Caitriona Balfe, die "Claire" in der Serie ist etwas zu groß und zu dünn, spielt aber - genau wie Sam Heughan - einfach fabelhaft. Alle bisher gewonnenen Preise und Auszeichnungen sind verdient. Hoffentlich folgen noch mehr...
Die beiden haben eine wunderbare Chemie miteinander. Ich freue mich sehr auf die Verfilmung der Bücher 3 und 4.
Für mich die beste Serie im TV! Weiter so...

Ein Schatten von Verrat und Liebe

Name: PMelittaM

Datum: 07. Juni 2016

Für mich wie Heimkommen

1778 steckt das Land mitten im Unabhängigkeitskrieg und Claire, Jamie, Ian, aber auch William und John sind mittendrin und nicht immer auf der selben Seite. Es ist oft nicht einfach, loyal zu sein, sei es gegenüber dem Land, für das man kämpft, sei es gegenüber Familienmitgliedern und Freunden.

1980 leben Brianna und ihre Familie in Lallybroch, eigentlich sollten sie hier in Sicherheit sein, doch das sind sie nicht. Jem wurde entführt, wahrscheinlich durch die Steine. Roger folgt ihm, doch er kommt nicht dort an, wo zu erwarten war. Brianna gerät derweil in tödliche Gefahr und hat womöglich auch nur noch die Chance wieder durch die Steine zu gehen.

Dieser achte Band der Reihe schließt unmittelbar am Vorgänger an, da dieser aber auch schon ein paar Jahre alt ist, muss man sich dennoch erst einmal einlesen. Das geht aber letztlich relativ schnell und man befindet sich wieder unter alten Freunden, denn das sind die Frasers und die Greys für mich mittlerweile geworden, einen neuen Roman zu lesen ist wie Heimkommen.

Erzählt wird in vielen, zum Teil sehr kurzen Kapiteln, aus verschiedenen Perspektiven und in mehreren Zeitsträngen. Wo Roger letztlich landet, ist eine Überraschung, auch für den Leser, im Grunde aber eine schöne, mehr möchte ich darüber nicht sagen, jedes weitere Wort wäre ein Spoiler. Neben Roger erleben wir das Geschehen dieses Strangs noch aus Briannas und Jems Perspektive, während wir den Krieg aus Jamies, Claires, Ians, John und Williams miterleben, wobei einzig Claire in Ich-Form erzählt. Es geht wieder drunter und drüber, vor allem der erste Teil (insgesamt gibt es neun) kam mir vor, als sei ich mitten in einer Komödie, oder besser einer Tragikomödie gelandet, dauernd verpassen sich die Protagonisten oder es kommt zu irgendwelchen Unwägbarkeiten. Man weiß oft nicht, ob man lachen oder weinen soll, überhaupt nehmen mich die Romane dieser Reihe emotional immer sehr mit – und ja, ich habe geweint und gelacht, habe getrauert, mich gefreut und geschaudert. Letzteres allem deshalb, weil es wieder einige sehr ausführlich geschilderte Operationen gibt.

Wer die Reihe kennt – und ich empfehle dringend, sie von Anfang an zu lesen – wird sich schnell heimisch fühlen. Die Charaktere kennt man bereits gut und neue Charaktere, wie etwa Johns Bruder Hal lernt man schnell gut kennen. Im Mittelpunkt steht, neben der Familiengeschichte, ganz klar der Krieg, der weite Passagen ausmacht. Ich finde den historischen Hintergrund immer sehr interessant und habe auch wieder reichlich Inspiration zum Googeln gefunden. In ihren Anmerkungen erzählt die Autorin ebenfalls ein bisschen mehr. Natürlich treten verschiedene historische Persönlichkeiten auf, dem Kontext entsprechend u. a. George Washington, Benedict Arnold und der Marquis de La Fayette. Mir gefällt, wie es der Autorin einmal mehr gelingt, Geschichte und Protagonisten zusammen zu bringen.

Vom Brianna-Roger-Strang war ich etwas enttäuscht, hier kommt zwar wieder einmal sehr schön die Zeitreise-Problematik zum Tragen, insgesamt hätte ich ihn mir aber ausgebauter gewünscht. Nach den Geschehnissen im Vorgängerband hätte die Autorin freilich nicht ganz darauf verzichten dürfen, aber so finde ich es doch etwas unbefriedigend.

Das Taschenbuch ist sehr eng gedruckt, das Lesen fiel mir relativ schwer – womöglich werde ich das nächste Mal zum Ebook greifen. Leider gibt es neben den „Anmerkungen der Autorin“ keine weiteren Extras, ein Personenverzeichnis und eine Karte hätte ich schön gefunden.

Insgesamt hat mich der Roman wieder sehr gepackt und mich gut unterhalten. Ich freue mich schon auf Band 9, der hoffentlich nicht allzu lange auf sich warten lässt. Volle Punktzahl und eine Leseempfehlung für die gesamte Reihe, wer gerne historische Romane liest und vor einem Schuss Mystik nicht zurückschreckt, könnte sich hier wohlfühlen.

Feuer und Stein. Eine Liebe in den Highlands

Name: Claudia

Datum: 06. April 2016

Der Virus infiziert...Fieber dauert nach Band 8 noch an

Spannend, erotisch, abenteuerlich und süchtig machend...
Einzige Kritik: Claire hätte Nessi nicht sehen müssen...jetzt wissen alle wie das Monster aussieht und keiner hat mehr Angst :-)

Ein Schatten von Verrat und Liebe

Name: Buchmagie

Datum: 14. Februar 2016

auf der einen Seite spannend, dann wieder langatmig

„Ein Schatten von Verrat und Liebe“ von Diana Gabaldon ist inzwischen der 8. Band der Highlandsaga.



Vorbände:

„Feuer und Stein“ Band 1, erschienen 05.05.2015
„Die geliehene Zeit“ Band 2,, erschienen 02.11.2015
„Ferne Ufer“ Band 3 erschienen 01.05.2004
„Der Ruf der Trommel“ Band 4, erschienen 01.05.2004
„Ein Hauch von Schnee und Asche“ Band 6, erschienen 10.04.2007
„Echo der Hoffnung“ Band 7, erschienen 16.05.2011
„Ein Schatten von Verrat und Liebe“ Band 8, erschienen 19.10.2015





Autoreninfo:

Diana Gabaldon wurde 1952 in Arizona geboren. Sie studierte Ökologie, Tiefseebiologie und Zoologie. 1991 erschien ihr Erstlingsroman „Outlander“ zu deutsch „Feuer und Stein“. Sie ist verheiratet und lebt mit ihrem Mann und drei gemeinsamen Kindern in Scottsdale im US-Bundesstaat Arizona.



Inhalt:

Wie aus den Vorbänden gewöhnt gibt es auch hier einen Mix aus Historie, Romantik und Zeitreise.



Im Jahr 1778 herrscht immer noch Krieg in Amerika, Claire Fraser glaubt das Jamie bei einer Überfahrt von Schottland nach Amerika verunglückt ist, um einer Verhaftung zu entkommen sieht sie sich gezwungen Lord John Grey zu ehelichen. Dann steht eines Tages doch der todgeglaubte Jamie vor der Tür.



Im Jahr 1980 Jemmy, der Sohn von Briannas und Roger wurde entführt. Beide vermuten ihn in der Vergangenheit und hüpfen durch die Steine. Leider suchen sie dort vergeblich nach ihm.



Meinung:

Diana Gabaldon hat einen sehr detaillierten Schreibstil, das läst zwar manche Szenen sehr bildhaft und lebendig werden, zieht sich so aber enorm in die Länge und geht zu Lasten der Spannung.



Die Handlung wechselt zwischen Spannung und langweilig, es gibt hier ein auf und ab. Der Einstieg ist gut gelungen, spannend und liest sich schnell, dann wird es zur Mitte hin langatmig und stellenweise langweilig, man muss etliche Seiten überwinden damit es wieder spannend wird. Hier wäre eine Orientierung am Wesentlichen schön gewesen.



Auch die Schrift ist mir etwas zu klein und es war sehr anstrengend zu lesen.



In Kürze:

Schreibstil:

Detailreich, Szenen wirken zwar lebendig was aber zu Lasten der Spannung geht



Charaktere:

wirken vertraut, realistisch und authentisch



Inhalt:

gemischt, einige Stellen zäh und langweilig, andere wiederum spannend und fesseln



Fazit:

auf der einen Seite spannend, dann wieder langatmig und langweilig

Ein Schatten von Verrat und Liebe

Name: Sabine aus Ö

Datum: 08. Februar 2016

3,5 Sterne - es zieht sich ....

Tja, was soll ich sagen - ich hatte mich sehr darüber gefreut, den nächsten Band der Highlander-Saga zu lesen, da mir die bisherigen Bände sehr gut gefallen hatten und danke in dem Zusammenhang der Verlagsgruppe Randomhouse für die Zurverfügungstellung des Rezensionsexemplares.

Vorab: der Schreibstil von Diana Gabaldon ist genauso gut wie auch in den vorherigen Büchern. Dass sie dicke Bücher schreibt, war mir auch bekannt, und ich mag sowas sogar sehr gerne.

Dadurch, dass es zum Vorband eine sehr lange Pause gegeben habe, hatte ich damit gerechnet, dass ich mich einlesen muss, bis ich wieder alle Personen intus habe - das war aber gar nicht so schlimm, mein Personengedächtnis war recht rasch wieder da.

Aber: Ich habe mich trotzdem durchgequält. Die Handlung war viel zu ausführlich geschrieben, zuviel Drumherum und Schilderungen des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges. Zuviel Nebenpersonen - bei den vielen Nebenerzählsträngen von Ian und William, Roger und Brianna und noch anderen mehr habe ich die tatsächliche Handlung ein wenig aus den Augen verloren und musste mich wirklich zwingen, weiterzulesen, weil sie mich nicht so gefesselt hat, wie ich es von den vorherigen Bänden gewohnt war. Und spätestens als eine weitere Zeitreise passierte und die Person wieder in einer komplett anderen Zeit angekommen war, musste ich wirklich aufpassen, um den Überblick nicht zu verlieren. Ich habe den Eindruck, dass in Band 8 ein wenig die Luft draußen ist, und dass hier mehr aufgebauscht wurde, um trotzdem ein dickes Buch zusammenzubringen. Und aus dem Ende habe ich sehr den Eindruck, dass es auch noch einen Band 9 geben wird.

3,5 Punkte vergebe ich trotzdem, vor allem wegen des wirklich guten Schreibstils.

ich kann nur hoffen, dass dann der geplante Band 9 kürzer und dafür interessanter in der Handlung wird und sich nicht so zieht wie ein Kaugummi.

Feuer und Stein. Eine Liebe in den Highlands

Name: Marie Vaupel

Datum: 19. Januar 2016

Ein toller Zusatzband zur Feuer und Stein Reihe


Dieses Rezi stammt aus dem Blanvalet Verlag. Es ist ein Zusatzband zur Outlander Reihe, aus Jamies Sicht mit vielen tollen Bildern. Daher ist es auch ein bisschen kompliziert über den Schreibstil zu schreiben.

Info:




Name: Feuer und Stein Graphic Novel
Autor: Diana Gabaldon
Verlag: Blanvalet
Preis: 18.00 Euro
ISBN: 978-3-76450-442-9
amazon.de
Leseprobe










Quelle: bloggerportal.de



Über die Autorin:

Diana Gabaldon wurde 1952 in Arizona geboren. Zu Beginn war sie Honorar-Professorin für Tiefseebiologie und Zoologie. Ab den 70er Jahren veröffentlichte sie Comics für Walt Disney, bevor sie 1991 ihren ersten Roman veröffentlichte.

Quelle : amazon.de

Plot:

Der junge Jamie Fraser kehrt aus Frankreich zurück nach Schottland. Hier soll er eigentlich Lallybroch, das Gut seiner Eltern übernehmen. Jedoch weigert er sich und begleitet seinen Patenonkel Murthag durch Schottland, bis sie von Dougal McKenzie, Jamie's Onkel, aufgegriffen werden. Er soll ihn zur Burg Leoch begleiten. Doch auf dem Weg dahin werden sie von Engländern angegriffen und Jamie rettet die schöne Claire.

Schreibstil:

Die Texte sind für einen Comic üblich kurz. Die Sprache ist dem Charakter angepasst eher derb. In den Text sind immer wieder gälische Wörter eingewebt, die jedoch unter dem Bild erklärt werden. Der Text passt sich dem Original Feuer und Stein an.

Bilder:

Die Landschaft ist gerade in den kleineren Bildern leider sehr undeutlich. Jedoch wird in anderen wieder viel Wert auf Detail gelegt. Die Charaktere sind gut gezeichnet. Jamie und Murthag sehr ausgeprägt in ihren Zügen. Dougal und Collum eher weniger. Claire wird oftmals eher Manga-artig gezeichnet. Sie besitzt ein, vom Zeichner sehr in den Vordergrunde gerücktes Decolté. Sowie feingliedrige Züge und größere Augen.


Charaktere:

Das Buch ist aus der Sicht des jungen Jamie Fraser. Jamie ist ein furchtloser Kämpfer mit einer schweren Vergangenheit. Jamie ist nach außen hin ein sehr gefürchteter Charakter , jedoch hat er auch seine gefühlvollen Seiten. Diese zeigt er jedoch nur Claire. Jamie hat ein großes Talent für Pferde und wird von seinen Anhänger verehrt. Er wird als talentierter Clanführer angesehen.

Claire stammt aus der Zeit nach dem 2. Weltkrieg. Sie ist eine erfahrenen und ruhige Krankenschwester. Durch den Krieg hat sie gelernt zu sagen was sie denkt und wie Sachen zu funktionieren haben.

Murthag ist Jamies Pate. Er ist ein eher grimmiger Charakter, der sich jedoch ernsthaft um Jamie's wohlergehen bemüht.

Alle anderen Charaktere sind ihren Rollen in Feuer und Stein entsprechend. Collum und Dougal als Gegenspieler Jamies.

Geillis steht auf Seiten der Jakobiten, ist jedoch genauso wie Claire eine Zeitreisende. Sie arbeitet mit einem namenlosen Mann zusammen, der am Anfang des Buches im Steinkreis gefunden wurde. Geillis versucht gegen Jamie zu arbeiten um den Thron für die Stuarts zu sichern.


Setting:

Das Setting ist natürlich Schottland. Wir befinden uns im Jahr 1743. Jamie kehrt aus Frankreich ins schottische Hochland zurück. Dort trifft er auf Claire , die durch einen Steinkreis aus dem Jahr 1945 kommt. Das komplette Buch spielt im Hochland. Auf Burg Leoch, der Burg von Jamies Onkel und im Umliegenden Land. Zu dieser Zeit befindet sich Schottland in der Vorbereitung auf ihre Unabhängigkeit und die Wiedereinsetzung des Königs James Stuart. Stuart wurde nach Europa verbannt als George von Hannover den englischen Thron bestieg.

Cover:

Das Cover ist in rot gehalten und zeigt Jamie und Claire. Es gleicht sich der originalen Reihe an.


Fazit:

Ich mag die Outlander Reihe sehr. Als ich jedoch gelesen habe, dass es eine bebilderte Version von Feuer und Stein aus Jamie's Sicht gibt, war ich begeistert. Das Buch ist jedoch weniger ein Graphic Novel sondern mehr ein Comic. Kurze Texte, Sprechblasen und Bilder.
Die Story wurde gut verarbeitet, es sind viele Aspekte gezeigt wurden, die in Feuer und Stein fehlen, zum Beispiel Jamie's Reaktion auf das Verschwinden Claire's im Wald. Oder ihre Hexenverfolgung.
Ich persönlich fand es ein wenig kurz. Wenn es jedoch als Comic betrachtet wird hat es eine gute Länge. Natürlich lassen sich keine 700+ Seiten einfach umsetzen, aber es ist ziemlich gut gelungen.
Mich irritiert hat die Rolle der Geillis Ducan. Im Buch scheint sie auf Claire's Seite zu sein, während sie hier im Comic definitiv gegen sie agiert. Und der merkwürdige Fremde der auch aus den Steine auftaucht.
Die Bilder an sich sind gut gemalt. Es gibt gerade in den Größeren viele Details auch in der Landschaft. Das einzige Problem ist für mich, das ich oftmals Murthag,, Dougal und Colum nicht auseinander halten konnte, da sie sich dann doch schon sehr ähneln. Dieses lässt sich aber wahrscheinlich bei der Größe der Bilder nicht vermeiden.
Das Cover setzt gut an den Rest der Reihe an und ist im selben Stil gemalt wurden.



Also :


4/5