Ihre Meinung zu den Büchern von Diana Gabaldon

Haben Sie die Bücher von Diana Gabaldon gelesen? Wir würden uns sehr über Ihre Meinung zu ihren Romanen freuen!

Nutzen Sie hierzu bitte das Leserstimmen-Formular.

Ein Schatten von Verrat und Liebe

Name: Sabine aus Ö

Datum: 08. Februar 2016

3,5 Sterne - es zieht sich ....

Tja, was soll ich sagen - ich hatte mich sehr darüber gefreut, den nächsten Band der Highlander-Saga zu lesen, da mir die bisherigen Bände sehr gut gefallen hatten und danke in dem Zusammenhang der Verlagsgruppe Randomhouse für die Zurverfügungstellung des Rezensionsexemplares.

Vorab: der Schreibstil von Diana Gabaldon ist genauso gut wie auch in den vorherigen Büchern. Dass sie dicke Bücher schreibt, war mir auch bekannt, und ich mag sowas sogar sehr gerne.

Dadurch, dass es zum Vorband eine sehr lange Pause gegeben habe, hatte ich damit gerechnet, dass ich mich einlesen muss, bis ich wieder alle Personen intus habe - das war aber gar nicht so schlimm, mein Personengedächtnis war recht rasch wieder da.

Aber: Ich habe mich trotzdem durchgequält. Die Handlung war viel zu ausführlich geschrieben, zuviel Drumherum und Schilderungen des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges. Zuviel Nebenpersonen - bei den vielen Nebenerzählsträngen von Ian und William, Roger und Brianna und noch anderen mehr habe ich die tatsächliche Handlung ein wenig aus den Augen verloren und musste mich wirklich zwingen, weiterzulesen, weil sie mich nicht so gefesselt hat, wie ich es von den vorherigen Bänden gewohnt war. Und spätestens als eine weitere Zeitreise passierte und die Person wieder in einer komplett anderen Zeit angekommen war, musste ich wirklich aufpassen, um den Überblick nicht zu verlieren. Ich habe den Eindruck, dass in Band 8 ein wenig die Luft draußen ist, und dass hier mehr aufgebauscht wurde, um trotzdem ein dickes Buch zusammenzubringen. Und aus dem Ende habe ich sehr den Eindruck, dass es auch noch einen Band 9 geben wird.

3,5 Punkte vergebe ich trotzdem, vor allem wegen des wirklich guten Schreibstils.

ich kann nur hoffen, dass dann der geplante Band 9 kürzer und dafür interessanter in der Handlung wird und sich nicht so zieht wie ein Kaugummi.

Feuer und Stein - Eine Liebe in den Highlands

Name: Marie Vaupel

Datum: 19. Januar 2016

Ein toller Zusatzband zur Feuer und Stein Reihe


Dieses Rezi stammt aus dem Blanvalet Verlag. Es ist ein Zusatzband zur Outlander Reihe, aus Jamies Sicht mit vielen tollen Bildern. Daher ist es auch ein bisschen kompliziert über den Schreibstil zu schreiben.

Info:




Name: Feuer und Stein Graphic Novel
Autor: Diana Gabaldon
Verlag: Blanvalet
Preis: 18.00 Euro
ISBN: 978-3-76450-442-9
amazon.de
Leseprobe










Quelle: bloggerportal.de



Über die Autorin:

Diana Gabaldon wurde 1952 in Arizona geboren. Zu Beginn war sie Honorar-Professorin für Tiefseebiologie und Zoologie. Ab den 70er Jahren veröffentlichte sie Comics für Walt Disney, bevor sie 1991 ihren ersten Roman veröffentlichte.

Quelle : amazon.de

Plot:

Der junge Jamie Fraser kehrt aus Frankreich zurück nach Schottland. Hier soll er eigentlich Lallybroch, das Gut seiner Eltern übernehmen. Jedoch weigert er sich und begleitet seinen Patenonkel Murthag durch Schottland, bis sie von Dougal McKenzie, Jamie's Onkel, aufgegriffen werden. Er soll ihn zur Burg Leoch begleiten. Doch auf dem Weg dahin werden sie von Engländern angegriffen und Jamie rettet die schöne Claire.

Schreibstil:

Die Texte sind für einen Comic üblich kurz. Die Sprache ist dem Charakter angepasst eher derb. In den Text sind immer wieder gälische Wörter eingewebt, die jedoch unter dem Bild erklärt werden. Der Text passt sich dem Original Feuer und Stein an.

Bilder:

Die Landschaft ist gerade in den kleineren Bildern leider sehr undeutlich. Jedoch wird in anderen wieder viel Wert auf Detail gelegt. Die Charaktere sind gut gezeichnet. Jamie und Murthag sehr ausgeprägt in ihren Zügen. Dougal und Collum eher weniger. Claire wird oftmals eher Manga-artig gezeichnet. Sie besitzt ein, vom Zeichner sehr in den Vordergrunde gerücktes Decolté. Sowie feingliedrige Züge und größere Augen.


Charaktere:

Das Buch ist aus der Sicht des jungen Jamie Fraser. Jamie ist ein furchtloser Kämpfer mit einer schweren Vergangenheit. Jamie ist nach außen hin ein sehr gefürchteter Charakter , jedoch hat er auch seine gefühlvollen Seiten. Diese zeigt er jedoch nur Claire. Jamie hat ein großes Talent für Pferde und wird von seinen Anhänger verehrt. Er wird als talentierter Clanführer angesehen.

Claire stammt aus der Zeit nach dem 2. Weltkrieg. Sie ist eine erfahrenen und ruhige Krankenschwester. Durch den Krieg hat sie gelernt zu sagen was sie denkt und wie Sachen zu funktionieren haben.

Murthag ist Jamies Pate. Er ist ein eher grimmiger Charakter, der sich jedoch ernsthaft um Jamie's wohlergehen bemüht.

Alle anderen Charaktere sind ihren Rollen in Feuer und Stein entsprechend. Collum und Dougal als Gegenspieler Jamies.

Geillis steht auf Seiten der Jakobiten, ist jedoch genauso wie Claire eine Zeitreisende. Sie arbeitet mit einem namenlosen Mann zusammen, der am Anfang des Buches im Steinkreis gefunden wurde. Geillis versucht gegen Jamie zu arbeiten um den Thron für die Stuarts zu sichern.


Setting:

Das Setting ist natürlich Schottland. Wir befinden uns im Jahr 1743. Jamie kehrt aus Frankreich ins schottische Hochland zurück. Dort trifft er auf Claire , die durch einen Steinkreis aus dem Jahr 1945 kommt. Das komplette Buch spielt im Hochland. Auf Burg Leoch, der Burg von Jamies Onkel und im Umliegenden Land. Zu dieser Zeit befindet sich Schottland in der Vorbereitung auf ihre Unabhängigkeit und die Wiedereinsetzung des Königs James Stuart. Stuart wurde nach Europa verbannt als George von Hannover den englischen Thron bestieg.

Cover:

Das Cover ist in rot gehalten und zeigt Jamie und Claire. Es gleicht sich der originalen Reihe an.


Fazit:

Ich mag die Outlander Reihe sehr. Als ich jedoch gelesen habe, dass es eine bebilderte Version von Feuer und Stein aus Jamie's Sicht gibt, war ich begeistert. Das Buch ist jedoch weniger ein Graphic Novel sondern mehr ein Comic. Kurze Texte, Sprechblasen und Bilder.
Die Story wurde gut verarbeitet, es sind viele Aspekte gezeigt wurden, die in Feuer und Stein fehlen, zum Beispiel Jamie's Reaktion auf das Verschwinden Claire's im Wald. Oder ihre Hexenverfolgung.
Ich persönlich fand es ein wenig kurz. Wenn es jedoch als Comic betrachtet wird hat es eine gute Länge. Natürlich lassen sich keine 700+ Seiten einfach umsetzen, aber es ist ziemlich gut gelungen.
Mich irritiert hat die Rolle der Geillis Ducan. Im Buch scheint sie auf Claire's Seite zu sein, während sie hier im Comic definitiv gegen sie agiert. Und der merkwürdige Fremde der auch aus den Steine auftaucht.
Die Bilder an sich sind gut gemalt. Es gibt gerade in den Größeren viele Details auch in der Landschaft. Das einzige Problem ist für mich, das ich oftmals Murthag,, Dougal und Colum nicht auseinander halten konnte, da sie sich dann doch schon sehr ähneln. Dieses lässt sich aber wahrscheinlich bei der Größe der Bilder nicht vermeiden.
Das Cover setzt gut an den Rest der Reihe an und ist im selben Stil gemalt wurden.



Also :


4/5

Feuer und Stein - Eine Liebe in den Highlands

Name: funne

Datum: 18. Januar 2016

Eher für Fans der Reihe

Ich habe das original Buch "Feuer und Stein" zwar nicht gelesen, aber ich habe die Serie geschaut und weiß durch das Vorwort ohnehin, dass die graphic novel von der Handlung her und auch von der Erzählsicht teilweise von der Vorlage abweicht. Einerseits finde ich das sehr gut, da man denken könnte, dass man die graphic novel auch lesen könnte, wenn man das Buch eben nicht gelesen oder die Serie nicht geschaut hätte...

...Allerdings ist es ganz anders: In dieser Geschichte gibt es so viele Personen. Im Buch wäre das ja noch in Ordnung (ich habe "Ein Schatten von Verrat und Liebe" gelesen... die Anzahl von Personen war grausam, aber man konnte gerade noch den Überblick behalten), allerdings werden die Personen hier ja verbildlicht. Das Problem dabei: Irgendwie sehen alle gleich aus. Unterschiede sind nur an der Kleidung zu erkennen, deshalb muss man immer grübeln bevor man wieder weiß, wer wer ist.

Außerdem haben die Figuren meistens beim Sprechen die Münder zu... das wirkte dann, als käme der Sprechakt gar nicht von dieser einen Figur.

Die Zeichnungen dagegen sind ganz okay, und die Geschichte kann man relativ gut nachvollziehen. Nur frage ich mich, wie kommt man auf die Idee, über ein so komplexes Buch einen Comic zu machen? Ich finde das nicht unbedingt authentisch...

Ich bin auch nicht sicher, ob sich die Produktion da lohnt. Das Buch kostet 18€ (hätte ich mir niemals selbst gekauft), ist in einer halben Stunde durchgelesen und umfasst gerade mal ein drittel des "Feuer und Stein"-Romans. Ich denke, diese graphic novel ist vor allem etwas für riesengroße Highland-Fans zur Perfektion ihrer Sammlung.

Fazit:
Ein Projekt, in das viel Mühe und Geld gesteckt wurde und das mir sehr gut gefallen hat, das aber dennoch eher etwas für Fans ist.

Feuer und Stein - Eine Liebe in den Highlands

Name: Scaramira

Datum: 06. Januar 2016

Packende Liebesgeschichte in den Highlands

Klapptext

Man schreibt das Jahr 1945. Claire Beauchamp Randall, die bis vor kurzem als Krankenschwester an der Front gearbeitet hat, verbringt die zweiten Flitterwochen mit ihrem Mann Frank in den schottischen Highlands. Als sie bei einem Spaziergang nichtsahnend einen magischen Steinkreis berührt, verliert sie das Bewusstsein - und erwacht mitten im Schlachtgetümmel schottischer Rebellen, im Jahr 1743.

Das Schottland dieser Epoche unterscheidet sich beträchtlich von dem friedlichen Ort, den Clair soeben mysteriöser weise verlassen hat: Die schottischen Clans kämpfen erbittert gegen die englische Besatzung: die Highlander sind geprägt von Rebellion und Verrat, von Aufklärung, Aberglaube und Hexenwahn. Und mitten unter ihnen Claire - eine Frau des zwanzigsten Jahrhunderts, eine beargwöhnte Fremde, die die Menschen durch ihr seltsames Auftreten, ihre ungewöhnliche Sprache und ihre eigenartigen Kenntnisse in Aufruhr versetzt.

Da begegnet sie James Fraser, dem mutigen Clanführer, der ihr mehr als einmal in lebensbedrohlichen Situationen zu Hilfe eilt.
Immer wieder kreuzen sich ihre Wege, und bald schon spürt Claire, dass dieser Mann über ihr Schicksal entscheidend mitbestimmen wird, dass sie an seiner Seite Liebe und Leidenschaft, Rebellion und tödliche Gefahr erleben wird. Claire muss schließlich die Entscheidung ihres Lebens treffen: zwischen der Zukunft und der Vergangenheit, zwischen ihrem Mann Frank und dem rothaarigen Rebellen James Fraser.

Meine Zusammenfassung:

[ACHTUNG SPOILER]

Claire ist mit ihrem Ehemann Frank Randall, in der schottischen Kleinstadt Inverness, sie machen dort ihre 2. Flitterwochen nach dem Krieg.
Während Frank sich der Ahnenforschung widmet. Mit Hilfe von Reverend Wakefield versucht er Informationen über seinen Vorfahren, Jonathan Randall, raus zubekommen.
Es wird vermutet das die schützende Hand von Duke of Sandringham einige grausame Handlungen verharmlost hat.

Währenddessen erkundet Claire die Gegend, an einem Tag gehen sie und Frank spazieren und beobachten heimlich ein Ritual der örtlichen Druidinnen am Steinkreis, Craigh na Dun.
An diesem Ort im Steinkreis hat Claire wohl auch eine Vergiss mein nicht gesehen, kam aber nicht dazu es zupflücken und kehrt später an den Ort alleine zurück.
Vom Steinkreis aus hört sie ein Summen und wird magisch angezogen, es sieht so aus als habe der Stein einen Spalt und dort legt sie ihre Hand auf.
Sie verliert ihr Bewusstsein und erwacht nach einiger Zeit. Auf dem Weg zurück zum Auto bekommt sie einen Kampf zwischen Soldaten mit und flüchtet dort in den Wald.
Zuerst denkt Claire sie platzt in einen Filmdreh rein doch sie merkt langsam das sie durch den Steinkreis in einer anderen Zeit gelandet ist.

Aus einer brenzlichen Situation wird sie von einem schottischen Clanmitglied gerettet und mit zu seinem Clan, der auf reise ist, gebracht.
Dort hilft Claire bei der Behandlung einer ausgekugelten Schulter.
Sie wird mit nach Burg Leoch gebracht und unterwegs müssen sie einige Hindernisse überwinden.

Dort lernt sie den Clanoberhaupt kennen und erzählt diesem sehr nah an der Wahrheit eine Lüge.
Nichts des zutrotz wird Claire für eine englische Spionin gehalten und wird beschattet.
Sie darf nur im Ort spazieren gehen und kümmert sich in der Zeit um Jamie, den sie auf ihrer Reis nach Burg Leoch schon behandelt hatte.

Clairesoll auf Burg Leoch bleiben und fängt an dort als Heilerin zuarbeiten, damit sie das Vertrauen des Clanoberhaupt bekommt.

Claire wird mitgeschickt auf eine Reise und dort wird sie dann "Zwangs verheiratet" mit Jamie. Da es für beide eine positive Seite hat. Aus dieser Verbindung erfolgen weitere spannende Kapitel die ich hier nicht genauer verraten möchte.


Meine Meinuung

Diana Gabaldon hat mit dem Buch Feuer und Stein, ein für mich, sehr spannendes Buch geschrieben.
Ich habe einiges vom früheren Schottland gelernt und konnte mir auch gut vorstellen wie es damals dort ausgesehen hat. An vielen Stellen im Buch habe ich sehr mitgefühlt, da nicht an Details gespart wurde.
Es gab auch einige schmerzhafte Lesemomente bei den Behandlungen von Jamies Verletzungen.
Ich habe werden des Lesen auch immer mehr Sympatie für Jamie und Claire bekommen und richtig mitgefiebert, wie es im Buch weiter geht.
Zwar habe ich mir an einigen Stellen auch gedacht wie kann man solche Verletzungen nur überleben, aber hey es ist ein Buch.

Ein Schatten von Verrat und Liebe

Name: funne

Datum: 29. Dezember 2015

Macht neugierig

Als ihr totgeglaubter Ehemann Jamie wieder zu ihr zurückkehrt, kann Claire es kaum fassen. Sie ist überglücklich. Leider haben sich in der Zwischenzeit auch einige Komplikationen ergeben: Claire hat nämlich seitdem Jamies Freund John geheiratet, um einer Festnahme zu entgehen. Ganz abgesehen davon ist ganz Amerika in Aufruhr: Britische Truppen landen an der Küste und wollten die Rebellion niederschlagen. Claire, die aus "der Zukunft" kommt und weiß, dass die Rebellen die gewünschte Unabhängigkeit gegenüber der britischen Krone erreichen werden, findet sich nun mitten im Unabhängigkeitskrieg wieder und muss ihren zum Kampf verpflichteten Ehemann in die Schlacht folgen, wo sie als erfahrene Ärztin die Verwundeten pflegt.

Meine Meinung:
Zu Beginn sollte ich vielleicht erwähnen, dass dies mein erstes Buch der Reihe ist, und auch mein erstes Buch von Diana Gabaldon. Dementsprechend schwer war es, mich mit den abertausenden Charakteren und deren Relationen zurechtzufinden. Aber dank eines wahnsinnig verzweigten Stammbaums habe ich den Überblick behalten können.

Was die Spannung angeht, muss ich sagen, dass es nie wirklich langweilig war. Immer ist irgendetwas passiert, vielleicht sogar unlogisch oft. Die Menschen in diesem Buch kommen wirklich selten zum Durchatmen. Aber das finde ich nicht schlecht. Denn das Buch hat fast tausend Seiten, und da sollte es nicht langweilig sein. So richtig gepackt hat es mich dann aber ehrlich gesagt erst ab ca. Teil fünf. Während ich es dafür angenehm zu lesen fand und mich die Charaktere sehr in ihren Bann gezogen haben, habe ich mir dann ab besagtem Teil fünf sofort alle vorherigen Bücher hergewünscht, damit ich lesen konnte, wie alle sich kennengelernt haben, und damit ich die ganzen Geschichten, die rückblickend erwähnt wurden, selber erleben konnte.

Vor allem ist die Sache mit dem Zeitreisen im achten Band der Reihe wohl schon so selbstverständlich geworden, dass es kaum erwähnt wird. Ich würde sehr gerne wissen, wie Claire überhaupt ihre Gabe entdeckt hat und auf die Idee gekommen ist bzw. wie es dazu kam, dass sie in genau dieser Vergangenheit gelandet ist und sie Jamie kennen und lieben gelernt hat. Und wie es kommt, dass Brianna in einer anderen Zeit lebt als sie, gemeinsam mit Menschen aus wieder anderen Zeiten :D

Wie gesagt, es ist oft verwirrend, wenn man die Vorgeschichten und die Verbindungen zwischen den Menschen nicht kennt... aber man kommt gut hinterher. Nicht, dass ich gerade allen empfehle, mit dem achten Teil anzufangen, nein. Aber für mich (es war keine Absicht, so ganz nebenbei erwähnt) war es okay und hat mich vor allem neugierig auf die anderen Bücher gemacht. Bestimmt fange ich die Reihe irgendwann an.

Besonders toll an dem Buch fand ich den medizinischen Aspekt... Claire scheint eine Menge über unsere moderne Medizin zu wissen, da sie anscheinend Ärztin in unserer Zeit war, und es ist interessant zu lesen, wie sie Operationen ohne die ihr bekannten Mittel ausführt. Auch die Operationen an sich sind interessant und waren die herausragend spannenden Szenen in diesem Buch: Ein eingeklemmter Augenmuskel, eine Beinamputation, eine Kugel durch die Leber, und eine sogenannte Harnfistel. Irgendwie finde ich, dieser medizinische Aspekt gibt dem Buch eine individuelle Note, neben den Zeitreise-Aspekt. Aber auch der historische Hintergrund ist toll - den Unabhängigkeitskrieg mittendrin mitzuerleben!

Fazit:
Alles in allem ein seehr langes, gleichbleibend spannendes Buch, das mich aber erst recht spät gepackt hat. Ich weiß nicht, wie gut es im Vergleich zu den anderen Büchern der Reihe ist, aber mir hat es recht gut gefallen, da es einige interessante Aspekte beinhaltet, die das Buch besonders und interessant machen :)

Der magische Steinkreis

Name: Sambodh

Datum: 14. September 2015

Unglaubwürdige Spinnerei

Seite 484: London liegt nicht in Afrika - Geburtsort: *15°30' nördl. Breite
... soll wohl heißen: *51°30' nördl. Breite
Seite 700: Castlerigg liegt nicht in Schottland - Sie waren in England!
... und vieles mehr.
Sehr dreist finde ich es, wenn Sie Ihre Romanfiguren an den realen Stammbäumen anhängen.
Außerdem dienten die Steinkreise anderen Zwecken.

Der magische Steinkreis

Name: Manfred Hoegermann

Datum: 14. August 2015

Wieso wird die Person Jenny (Janet) Fraser Murray nicht beschrieben?

Ich habe alle Bände 1 – 8 sowie das Begleitbuch zur Highland-Saga „Der Magische Steinkreis“ (aktualisierte und erweiterte Ausgabe) mir zugelegt. Nach der Outland-Fernseh-Serie wollte ich in diesem „Nachschlagewerk“ sowie im Internet www.dianagabaldon.de/personen, etwas über die Person „Jenny (Janet) Fraser Murray“ (Ian Murray Frau und Jamies ältere Schwester) nachlesen. Unter dem Buchstaben J (Seite 438) wird auf den Buchstaben M verwiesen. Finde dort aber nur unter Janet Ellen Murray ihre Tochter, auch im Internet keinen Eintrag zu dieser Person. Sollte es noch eine Überarbeitung (Ergänzungen aus Band 8) geben, sollte man diese Person schon etwas näher beschreiben, oder? Lieben Gruß M.H.

Echo der Hoffnung

Name: Antonia Eck

Datum: 05. August 2015

Großartige Highlandsaga

leider musste ich wieder mal festellen, dass ich bei so großartigen Büchern mit der Verfilmung nicht zufrieden bin. Es ist mir schon klar, dass vieles in einem Film nicht dargestellt werden kann, aber es hat mich dazu angeregt alle Bücher nochmal zu lesen und ich habe in den letzten Wochen wunderbare Stunden beim lesen verbracht. Danke !!
Sicher nicht das letzte Mal.
Ich hoffe sehr, dass es bald eine Fortsetzung geben wird.
Danke Diana Gabaldon für dieses großartige Lesevergnügen.

Die Fackeln der Freiheit

Name: Booksliciousblog

Datum: 30. Juni 2015

Eine erneute Meisterleistung!

Meine Meinung:
Wie bereits von Diana Gabaldon erwähnt, ist dies sowohl Lord Johns wie auch Jamies Buch. Das ist eigentlich toll, denn ich liebe Jamie und wer liest nicht gerne von ihm und seinem Leben? Doch es ist eben irgendwie auch schade. Wieso? Hier einige Gründe, die gegen das Buch(konzept) sprechen:
1.Die Lord John Reihe hat für mich eine komplett neue Sichtweise auf die Geschichte eröffnet. Es hat in den ersten 2 Bänden und Kurzgeschichten als kleinere historische Krimis begonnen. Das hat für mich den Reiz dieser Reihe ausgemacht.
2.Das sollten Lord Johns Bücher sein, weil er mir bewiesen hat, dass seine Geschichte genauso lesenswert ist wie Jamie und Claires.
3.Egal wie sehr ich Jamie liebe, von der Zeit in der er als Kriegsgefangener in Hellwater verbracht hatte zu lesen, schmerzt irgendwie jedes Outlander-Herz. Man leidet mit Jamie mit, der schon 15 Jahre ohne Claire verbringen musste. Ich jedenfalls wurde total sentimental und musste mitten in der Geschichte das Buch ‚Ferne Ufer‘ zur Hand nehmen und von Claires und Jamies Wiedervereinigung lesen. Einfach weil ich mir diesen unglaublich schönen Moment in Erinnerung rufen musste.

Doch trotz dieser Punkte, die gegen Jamie in der Geschichte sprechen, habe ich auch dieses Buch geliebt. Von Jamies Sichtweise zu lesen, war absolut genial. Er kommt in der Outlander Reihe zu wenig zu Wort.
Er hat mir hier wieder einmal mehr bewiesen, dass er eine perfekte und liebenswerte Persönlichkeit besitzt und einfach ‚den Traummann‘ schlechthin verkörpert. Er hat so unglaublich viele Facetten, die Gabaldon hier noch besser zur Geltung bringen konnte.
Ich wage hier zu sagen, dass ich Jamie in diesem Buch besser kennengelernt habe als in den 8 Büchern der Outlander Reihe.

Und obwohl ich zu Beginn Lord John Grey gegenüber sehr skeptisch war, muss ich heute zugeben, dass ich ihn wohl genauso Liebe wie Jamie. Er hat ein unglaublich gutes Herz und Ehrgefühl und steht damit Jamie in nichts nach. Ich hoffe sehr, wir werden ihn noch weiter auf seinem Weg begleiten dürfen.

Diese Geschichte hatte zudem einige mystische Elemente eingebunden, die das Lesevergnügen nur noch gesteigert haben.
Einzig die letzten 100 Seiten haben die Geschichte unnötig in die länge gezogen, was aber wiederum typisch Diana Gabaldon ist. Sie kann wohl einfach nicht mehr aufhören zu schreiben. Und wer nimmt ihr dies schon übel?

Feuer und Stein - Eine Liebe in den Highlands

Name: Aglaya

Datum: 21. Juni 2015

Fesselnde Liebesgeschichte mit Fantasy-Aspekten

Die Krankenschwester Claire wird kurz nach Ende des zweiten Weltkriegs in die Vergangenheit katapultiert, wo sie 1743 den Highlander Jamie kennen und lieben lernt.

Gleich zu Beginn möchte ich hier eine Warnung aussprechen: obschon die Bücher Mitte des 18. Jahrhunderts spielen und die Protagonistin eine Zeitreise erlebt, handelt es sich bei Diana Gabaldons „Highland-Saga“ nur am Rande um historische Romane oder gar Fantasy. Die Bücher drehen sich in erster Linie um Liebe, Sex und Gewalt, und sind nach meiner Einschätzung für Männer eher nicht geeignet. Schaut man sich die negativen Rezensionen auf Amazon an, scheinen doch eine Menge Leute von diesem Buch enttäuscht worden zu sein, da sie falsche Erwartungen hatten.

Wer weiss, dass sich hinter „Feuer und Stein“ ein manchmal recht kitschiger Liebesroman verbirgt und sich darauf einlässt, erhält eine schöne Liebesgeschichte in den schottischen Highlands. Natürlich gibt es einige Kritikpunkte, die auch ich als Fan nicht verleugnen kann. Beispielsweise erscheint es ziemlich weit hergeholt, dass Claire und Jamie sich kaum füreinander zu interessieren scheinen, es aber miteinander treiben wie Karnickel (tut mir leid, diese Formulierung trifft es am Besten), sobald sie verheiratet sind (und dabei auch Claires erster Ehemann Frank praktisch vergessen geht). Auch die Zähheit von Jamie, der an seinem Wunden mindestens drei Mal hätte sterben müssen, wirkt nur bedingt realistisch. Sowohl die Anzahl der Sexszenen wie auch die ausführlichen Schilderungen der medizinischen Eingriffe hätten für meinen Geschmack etwas eingeschränkt werden können. Zudem hat das ganze Buch mit über 800 Seiten zugegebenermassen deutliche Überlänge. Aber ich bin halt nun einmal schon seit Jahren Fan von Diana Gabaldons Bücher und durch die neue Fernsehserie „Outlander“ hatte ich wieder einmal Lust, „Feuer und Stein“ zu lesen. Trotz aller Kritikpunkte liebe ich es, in Gedanken mit Claire nach Castle Leoch und Lallybroch zu reisen und mir vorzustellen, ich selber würde dem rothaarigen Hünen Jamie begegnen.

Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Claire erzählt. Was sie nicht direkt miterlebt, wird ihr später von Jamie (oder sonstigen Beteiligten) geschildert. In späteren Bänden werden einige Ereignisse auch aus der Perspektive von anderen Protagonisten geschildert, das ist bei "Feuer und Stein" aber noch nicht der Fall.

Wer gerne Liebesschnulzen in historischem Umfeld liest und sich von Gewalt nicht abschrecken lässt, dem möchte ich „Feuer und Stein“ als Einstieg in die „Highlander-Saga“ gerne empfehlen. Wer hingegen einen historischen Fantasyroman sucht, der wird hier wohl nicht glücklich.